Ökologische Bauweise - Baubiologische Qualität - Mit ökohaus calden das KfW Effizienzhaus ökologisch bauen

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Ökologische Bauweise - Baubiologische Qualität

Unter Elektrosmog verstehen wird landläufig ein Durcheinander verschiedener elektrischer Felder und Strahlungen, die unterschiedlicher Art und Ursache sind.

1. Niederfrequente Wechselfelder .  Ursache: elektrische Wechselfelder in Kabeln, Installationen, Geräten

2. Elektromagnetische niederfrequente Wechselfelder.  Ursache: Wechselstrom in Installationen, Geräten, Trafos, Motoren, Frei- und Erdleitungen, Eisenbahn....

3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz).  Ursache: Sender wie Rundfunk, TV, Mobilfunk, Datenfunk, Schnurlose DECT-Telefone, WLAN, Radar, Militär, Geräte, Bluetooth

4. Elektrische Gleichfelder.  Ursache: Lacke, Beschichtung, Kunststoffteile, Plüschtiere, Bildschirme

Vermutete Schädlichkeit
Anhänger der These „Elektrosmog ist schädlich“ vermuten, dass die im Alltag derzeit übliche elektromagnetische Strahlung sich schädlich auf den menschlichen Organismus auswirke, auch wenn die Pegel gering sind und thermische Wirkungen angesichts der geringen Energien vernachlässigbar sind. Hierfür spräche nach deren Ansicht zum Beispiel eine von einer Gruppe oberfränkischer Hausärzte erstellte Studie, die mit einer bestimmten statistischen Signifikanz eine schädigende Wirkung festgestellt hätte und eine große Anzahl subjektiver Äußerungen über Befindlichkeitsstörungen. Es wird argumentiert, dass bei vielen Technologien und Substanzen auch erst zu einem späteren Zeitpunkt ihre Schädlichkeit festgestellt wurde und daher sei auch bei elektromagnetischen Feldern Vorsicht geboten. Als Beispiele werden ionisierende Strahlungen wie Röntgenstrahlen, Radioaktivität oder bestimmte chemische Substanzen wie Asbest oder Contergan genannt. Auch wenn die krankmachenden Wirkungen größtenteils nicht abschließend wissenschaftlich erforscht sind, können durch Elektrosmog bzw. Elektrostress nach Meinung von Experten unter anderem folgende Wirkungen auftreten: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Allergien, Neurodermitis und generelle Befindlichkeitsstörungen sowie eine Schwächung des Immunsystems (z. B. gegen Krebs). Schwedische Forscher haben einen Zusammenhang zwischen der Nähe zu Hochspannungsleitungen und Leukämie ermittelt.

Was können wir gegen den Elektrosmog tun?

Teilen wir wieder die unterschiedlichen Ursachen und Folgen in die bekannten vier Bereiche auf.

1.und 2.  Gegen niederfrequente Wechselfelder und elektromagnetische niederfrequente Wechselfelder gibt es die Möglichkeit, alle stromführenden Leitungen abzuschirmen.ökohaus-calden führt diese Abschirmung standardmäßig durch. Wir verzichten selbstverständlich auch auf elektrische Fußbodenheizungen.

Elektroleitungen sorgen für die notwendige Versorgung des Hauses mit Energie. In einem Einfamilienhaus sind ungefähr 1,5-2Km Elektroleitungen verlegt. Ein Großteil dieser Leitungen steht ununterbrochen unter Spannung. Diese Elektroleitungen geben niederfrequente elektrische Wechselfelder ab, die sich negativ auf ihre Gesundheit auswirken können. Besonders davon betroffen sind Schlafplätze. Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Abgeschlagenheit können ihre Ursache in diesen Wechselfeldern haben. Wir setzen zur Verhinderung dieser Wechselfelder (50Hz) spezielle abgeschirmte Elektroleitungen ein. Diese abgeschirmten Leitungen sind bei uns Standard. Ergänzung hierzu sind Netzabkoppler und abgeschirmte Dosen und Schalter.

3. Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz): Wir bieten zum einen die Möglichkeit der Abschirmung gegen solche Felder von außen an. Mittels einer besonderen Gipskartonplatte (Knauf LaVita) wird das Gebäude gegen Hochfrequenzwellen quasi versiegelt. Nachteil ist jedoch, dass kein Handyempfang innerhalb des Hauses möglich ist, kein WLAN von innen nach draußen funktioniert etc. Es macht auch keinen Sinn, das Gebäude abzuschirmen und innerhalb des Gebäudes WLAN und schnurlostelefone zu betreiben. Die Abschirmung dient vor allem dem Schutz vor Hochfrequenzwellen durch Funkmasten in unmittelbarer Nachbarschaft. Ist diese Gefahr nicht gegeben, sollte die Abschirmung sehr gründlich betrachtet werden. Vermeiden Sie hochfrequente elektromagnetische Wellen auch durch Nutzung einer kabelgeführten Freisprecheinrichtung für ihr Mobiltelefon (nicht nur im Auto, auch im Haus). WLAN muss nicht sein, kabelgeführtes Netzwerk wird von uns angeboten, schränkt jedoch stark ein. DECT Telefone durch Kabeltelefone ersetzen.

4. Elektrische Gleichfelder: Vermeidung solcher Stoffe im Haushalt. Lassen sie sich von uns beraten
Es gibt verschiedene Methoden Wände, Dach und Fenster gegen hochfrequente Strahlung abzuschirmen. Die Wände lassen sich durch Streckmetallgitter im Außenputz abschirmen, das Dach ebenfalls durch Metallfolien. Die große Lücke in der Durchlässigkeit der HF-Strahlung stellen Fenster und Türen dar, insbesondere wenn sie aus unbeschichtetem Glas sind. Daher sollte jede Abschirmung zunächst einmal Fenster und Türen betreffen.

Elektrosmog-Schutzgitter (vor dem Fenster), dient auch dem Schutz vor Insekten
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:
  •              feines Gewebe, kaum sichtbar
  •              Aussehen wie ein nomales Insektengitter
  •              Maschenweite 1,41 x 1,58 mm
  •              Bahnbreite: 120 cm
  •              Edelstahlummantelung des Gewebes
  •              Dämpfung im GSM 900 MHz Bereich bei 99,95%
  •              Dämpfung im GSM 1800 MHz und UMTS 2100 MHz Bereich bei 99,8%
  •              guter Ausblick, schlechter Einblick (= Sichtschutz)
  •              Farbe schwarzgrau
  •              dient der Abschirmung von Fenstern und Türen
Vorteile:
             + Strahlung wird bereits außerhalb der Wohnung abgeblockt
             + sehr hohe Dämpfungswerte
             + relativ wenig Material notwendig (ca. 2-3 Quadratmeter pro Fenster)
             + dient auch dem Insektenschutz
             + reversibel, d.h. wieder abbaubar
             + jederzeit auch nachträglich einbaubar
             + auch als Rollo oder für eine Drehtüre einsetzbar
             + keine Erdung notwendig

Nachteile:
             - Aussicht wird durch das Gewebe einwenig getrübt
             - für die Befestigung des Materials wird ein Rahmen benötigt

Alternativ:

Abschirm-Gewebe (hinter dem Fenster bzw. der Wand oder Mauer)
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:
  •              Dämpfung im Bereich 200 - 3.000 MHz zwischen 99,99% und 90%
  •              Bahnbreite: 250 cm
  •              Gewebe aus Baumwolle bzw. Trevira mit eingesponnen versilberten Kupferfäden
  •              waschbar, farbecht, antistatisch
  •              Farbe: weiß, ecru (beige)
  •              lichtdurchlässig
  •              dient der Abschirmung von Fenstern (Verwendung als Vorhangstoff),  Wänden und Decken.
Vorteile:
             + 100% textile Eigenschaften
             + einfachste Befestigung (z.B. als Vorhang)
             + kann minütlich verändert werden (Vorhang auf  - Vorhang zu)
             + großflächiger Schutz vor HF-Strahlung.
             + keine Erdung notwendig
             + dekorativ (einfärbbar)
Nachteile:
             - Strahlung ist bereits in der Wohnung und wird erst auf der Innenseite
               der Wand bzw. des Fenster geblockt.
             - viel Material notwendig, je nach Raumhöhe und Wandbreite
Für Wände gibt es versch. Methoden um hochfrequenten Elektrosmog außen vor zu halten.

Graphit-Dispersionsfarbe / Graphitfarbe / Grafitfarbe / Abschirmungsfarbe
(für Wände; Innen- und Außenseite verschiedene Farbzusammensetzung):
Produktbeschreibung laut Herstellerangaben:

  •              elektrisch leitfähige Dispersionsfarbe
  •              extrem hohe Dämpfung im Bereich 0,8 - 18 GHz
  •              Dämpfung ca. 99,99% bei einlagiger, dünner (mit 10qm / Liter) Verarbeitung
  •              Dämpfung ca. 99,999% bei einlagiger,  dicker (3 qm / Liter) Verarbeitung
  •              vollflächige Abschirmung (da kein Gewebe oder Gitter)
  •              sehr emissionsarm, lösemittelfrei, wasserdampfdurchlässig;
  •              keine Weichmacher
  •              Verarbeitung mit einer normalen Malerwalze
  •              zukunftssicher für neue, immer höhere Frequenzbänder
  •              Umweltfreundlich auf Basis von Kohlenstoffen; nicht oxidierend
  •              Haftung am Untergrund: Ideal auf Dispersionsfarben,  Rauhfasertapeten, Trockenplatten
  •              pH-Wert: 8
  •              Mindestfilmbildungstemperatur: 5 Grad Celsius
  •              Farbe schwarz (Diese kann mit anderen Farben übermalen werden)
  •              dient der Abschirmung von Wänden, Böden und Decken.,
  •              Gut Umrühren; Schütteln ist zuwenig !

Vorteile:

             + höchste und breitbandigste Dämpfungswirkung
             + entspricht höchsten baubiologischen Anforderungen
             + leichte Verarbeitung
             + keine Einschränkung durch Bahnbreiten wie etwa bei Geweben
             + ideal für großflächige Abschirmungen
             + Schutz vor Datenklau aus Funknetzwerken von außen
             + ermöglicht unverfälschte Messungen an Patienten (EKG/EEG) in Arztpraxen

Nachteile:
            - Erdung durch Fachkraft notwendig
             - Nachträglicher Einsatz nur möglich, wenn man neu tapeziert oder ausmalt.
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