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Birke

Bild Birke

Birke

Botanische Namen: Betula verrucosa (Sandbirke), Betula pubescens (Moorbirke)

Vorkommen:
In Deutschland bzw. Mitteleuropa kommen mit der Sandbirke und der Moorbirke zwei baumförmig wachsende Birkenarten vor. Weitere einheimische Birken sind die Strauchbirke und Zwergbirke, die jedoch entsprechend ihren Benennungen nur als 1 m bzw. 0,5 m hohe Kleinsträucher wachsen und damit holzwirtschaftlich bedeutungslos bleiben. Sandbirke und Moorbirke sind beide über fast ganz Europa und darüber hinaus weit nach Asien verbreitet. In Skandinavien und Russland bilden die Birken ausgedehnte Wälder mit guten, geradwüchsigen Schaftformen. Bei uns treten sie dagegen fast ausschließlich als Mischbaumarten auf. In Kulturen und Jungwüchsen schädigen die Birken andere Baumarten durch die peitschende Wirkung ihrer Zweige. Deshalb werden sie häufig von forstlicher Seite nicht gern gesehen und teilweise gar als Anzeiger ungepflegter Wälder eingestuft.

Baumbeschreibung:

Als mittelgroße Bäume werden die Birken zwischen 20 m und 30 m hoch bei astfreien Stammlängen von 12 m bis 15 m. Im Bestandesschluss werden geradwüchsige, zylindrische, schlanke und bis zur Krone durchlaufende Stämme ausgebildet. Im Freistand sind sie dagegen häufiger krummschäftig und grobästig.

Holzbeschreibung:
Die Birken bilden zumeist keinen Farbkern aus. Das helle Holz ist gelblichweiß bis hellbräunlich gefärbt und leicht seidig glänzend. Gesuchte Wuchsbesonderheiten sind das durch einen unregelmäßig welligen Faserverlauf entstehende "geflammte" Birkenholz und die sog. "Eisbirke" mit einer lebhaften, an Eisblumen erinnernden Maserung.

Eigenschaften:
Zwischen dem Holz der Sandbirke und Moorbirke bestehen keine nennenswerten Unterschiede. Das langfaserige, feine Birkenholz ist mit einer mittleren Rohdichte von 0,65 g/cm3 bezogen auf 12-15 % Holzfeuchte als mittelschwer bis schwer einzustufen, jedoch nicht besonders hart. Das Holz ist zäh, elastisch und von guten mechanisch-technologischen Eigenschaften. Unter dem Einfluss der Witterung ist es nur von geringer natürlicher Dauerhaftigkeit, wie es auch unter Wasser wenig haltbar ist.

Verwendung:

In Deutschland spielt die Birke als Nutzholz nur eine untergeordnete Rolle. Um so größer ist ihre wirtschaftliche Bedeutung in den skandinavischen Ländern und in Russland. Ihr Holz wird hauptsächlich als Schälfurnier zu Sperrholzplatten verarbeitet sowie massiv und furniert im Möbelbau und dekorativen Innenausbau verwendet. Birke ist ein sehr geschätztes Holz für Drechslerarbeiten. Als Spezialholz kommt der Birke Bedeutung zu im Sportgerätebau für Speere und verleimt für Disken, im Musikinstrumentenbau sowie in der Bürstenindustrie.

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